Infos und Neuigkeiten zu Yoga, Meditation, Ayurveda und Spiritualität. Artikel von Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya
Wenn Ihr eine jüngere Gruppe habt, ist das geeigneter, wenn ihr eine ältere Gruppe habt, da ist halt so unter den Älteren ab vierzig, da gehöre ich jetzt auch schon darunter, kommt als erstes spirituelles Lied, ein Langsames erst einmal besser. Unter dem Mittelalter oder ältere Jugend, dort steht irgendwo Spiritualität heißt langsam im Deutschen. Dann fällt es Menschen leichter. Also besser als erstes Mantra bei Menschen über vierzig ist was langsames und getragenes gut und wenn ihr die Tenies in den Zwanzigern habt, dann ist etwas schnelles besser. Also im Jugend-Gottesdienst werden ja heute auch flottere Melodien gesungen. In Indien, was ist dort grundsätzlich populärer, langsamer oder schneller? Schneller. In Indien ist der typische Bhajan schnell. Die Langsamen sind nur die ganz Klassischen, was nur eine Minderheit langfristig mag. Also dort ist es üblich, dass es sehr schnell enthusiastisch, ekstatisch wird. Wir singen ja hier auch das das Jaya Ganesha. Es dauert zwei bis dreimal so lange. Das Klassische wäre: GESANG…
Am Anfang habe ich das in Deutschland auch probiert. Zuerst werden alle immer schrittweise immer langsamer und zweitens bekomme ich dann nachher Beschwerden und emails und Zettel in den Fächern, warum man das so hin leiert.
Ich selbst meine nicht, ich leiere das, ich bringe da viel Enthusiasmus und Hingabe, aber irgendwo es ist halt so im Deutschen. Nun habe ich mich inzwischen angepasst. Ich probiere jetzt das Arati wenigstens, auf einer Geschwindigkeit, dass es wenigstens nicht doppelt so lange ist, wie es üblich ist. GESANG Das ist die Normalgeschwindigkeit. Aber wenn ich immer anfange dann ist es wie G E S A N G…