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Infos und Neuigkeiten zu Yoga, Meditation, Ayurveda und Spiritualität. Artikel von Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya

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Gelassenheit entwickeln

Und da gibt es sechs Yogawege oder auch Aspekte des Yoga, die von verschiedenen Warten aus uns dazu helfen wollen, zu dieser Gelassenheit zu kommen. Das eine ist der so genannte Jnana-Yoga-Weg, der Yoga des Wissens. Dann gibt es den so genannten Raja-Yoga-Weg, als königlicher Yogaweg und psychologischer Yogaweg bezeichnet. Da werden wir vielleicht etwas mehr Zeit damit verbringen, denn dort sind viele Empfehlungen, die uns sehr gut weiterhelfen. Dann gibt es den so genannten Hatha-Yoga-Weg, das ist der körperbetonte Yogaweg, mit dem die meisten von euch vertraut sind. Wer von euch hat noch nie Yoga gemacht? Die meisten kennen ihn, mindestens hast du davon gehört und gerade aus diesem Hatha-Yoga-Weg will ich auch ein paar einfache Praktiken mit euch machen, die ihr in den Alltag umsetzen könnt. Es ist gut und wichtig, mindestens einmal die Woche zum Yoga zu gehen. Das ist vielleicht – man könnte sagen – der wichtigste Tipp zu mehr Gelassenheit, macht einmal die Woche eine Yogastunde mit. Dann ist es wichtig, zu Hause mindestens etwas zu praktizieren. Wenn es geht, wäre sogar tägliche Praxis besonders gut. Wenn man ab und zu mal etwas praktiziert, ist schon etwas gut. Aber das Schöne im Hatha Yoga ist es, es gibt uns auch eine Reihe von besonders guten Techniken, die man auch so zwischendurch integrieren kann, die also nicht zusätzlich Zeit brauchen und auch nicht zusätzlich irgendwo, dass man sich dazu motiviert, sondern so wie man merkt z.B., man ärgert sich über irgendetwas, gibt es eine Atemtechnik, mit der man was machen kann. Man merkt, da ist irgendwo Lampenfieber, man ist aufgeregt und gestresst, da gibt es etwas, was man machen kann. Und da werden wir einige Techniken dort üben, wie auch, wenn man irgendwo erschöpft ist, kann man auch eine Tiefenentspannung machen oder auch eine Kurzentspannung, die einem in schneller Zeit wieder neue Kraft gibt. Dann gibt es das so genannte Karma Yoga. Karma heißt wörtlich Tat, Handlungen. Wir sind ja Menschen, wir handeln und da gibt uns das Karma Yoga viele Tipps, eben auch im Umgang mit anderen Menschen und auch im Umgang mit dem Schicksal. Manche haben wahrscheinlich schon den Ausdruck „Karma“ gehört, als irgendwo Gesetz von Ursache und Wirkung. Auch das kann uns in vielerlei Hinsicht helfen, gelassener umzugehen. Es gibt dann noch den Kundalini Yoga, das ist ein sehr weites Yogasystem, der Yoga der Energie, werden wir vielleicht nur kurz streifen. Und dann gibt es noch den so genannten Bhakti Yoga. Bhakti Yoga ist der Yoga der Gottesverehrung. Und da das jetzt auch ein sehr spezieller Yogaweg ist, werden wir das vielleicht auch etwas verkürzen, obgleich vielleicht ein paar einfache Dinge – Bhakti Yoga heißt auch, der Yoga der Herzensöffnung – die im Bhakti Yoga hilfreich sind, auch religionsübergreifend und sogar für überzeugte Atheisten hilfreich sein können, irgendwo das Herz zu öffnen, Verbundenheit zu spüren und vielleicht doch das Gefühl zu bekommen, es gibt hinter allem eine höhere Wirklichkeit, egal, ob man die jetzt Gott oder kosmische Energie oder universelles Bewusstsein oder Gottvater oder Göttin oder Urmutter oder wie auch immer nennen will.

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