Infos und Neuigkeiten zu Yoga, Meditation, Ayurveda und Spiritualität. Artikel von Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya
Das 2. Gesetz ist im täglichen Leben von großer Bedeutung. Wenn man ständig an das Misslingen von Tätigkeiten glaubt, dann wird dies eintreten. Das entsprechende gilt für Optimisten. Man hat festgestellt, dass die meisten Menschen während ihres ganzen Lebens entweder Pessimisten oder Optimisten sind. Warum ist dies so? Es sind Selbsterfüllende Prophezeiungen, die jeweils durch die Gedankenkraft bewirkt werden. Der Optimist hat natürlich auch eine leichte Wahrnehmungsverschiebung. Er kann z.B. sagen: „Jetzt der Raum ist fast voll“, und der Pesmist würde sagen: „50 weniger als rein gehen.“ Das ist nicht nur eine normale Wahrnehmungsverschiebung, es ist auch eine optimistische, in den meisten Fällen auch eine enthusiastische. Durch die Kraft seiner Gedanken beeinflusst er auch, dass etwas passieren wird. Ich möchte dem Leser an dieser Stelle noch ein kleines Beispiel aus der Zeit geben, wo ich noch ein Zentrum geleitet habe. Damals war ich in irgendeinem Zentrum der Leiter, und dort gab es eine Frau, die gesagt hat: „Sie würde ja so liebend gerne so eine vierwöchige Yogalehrer Ausbildung machen, aber es sei ganz und gar unmöglich.“ Dann habe ich gefragt: „Warum denn?“ Sie antwortete mir, sie hätte zum ersten kein Geld dafür. Sie sei allein erziehende Mutter, und sie hätte nur einen Halbtagsjob, mehr könne sie nicht machen, und da könne sie unmöglich die Ausbildung finanzieren. Und zum zweiten hätte sie ein Kind und könne das Kind nicht alleine lassen. Einen Vater gab es nicht. Großeltern gab es auch nicht. Und zum dritten hätte sie eine Arbeitsstelle, wo der Chef ihr bei der Einstellung gesagt hat, länger als zwei Wochen Urlaub bekommst du nicht. Damals habe ich ihr geantwortet, ich wusste dass Swami Vishnu in solchen Situationen so antwortete: „Denke einfach daran, dass du es willst. Es ist ja kein egoistischer Wunsch. Bete vielleicht, dann wird es passieren.“ Es war dann so, eine Woche später da kam eine enge Schülerin auf mich zu, sie hätte eine Erbschaft gemacht, und sie wolle nicht alles für sich verwenden. Es wäre am sinnvollsten wenn sie ein paar Leuten den Besuch einer Yogalehrer Ausbildung finanziert, ob ich nicht jemanden kennen würde. Das habe ich dann der allein erziehenden Mutter erzählt. Sie sagte: „Das ist ja lustig. Heute als meine Tochter von der Schule kam, erzählte sie mir eine Klassenkameradin fährt in den Ferien mit ihren Eltern irgend wo hin, und die haben sie eingeladen ob sie mitfahren will, und das passt genau in den Zeitraum der Yogalehrerausbildung.“ Ich habe ihr dann noch geraten ihren Arbeitgeber zu fragen. Als der hörte, dass sie die Ausbildung finanziert bekommt, die Tochter gut unterbracht ist, da wollte er ihren Plänen auch nicht mehr im Wege stehen und sie konnte die Yogalehrerausbildung machen.
Dieses kleine Beispiel zeigt, wie viel durch positives Denken möglich wird. Übrigens wenn man positives Denken oder Affirmationen praktiziert, dann ist es auch gut diese danach wieder los zu lassen.
Aus dem unveröffentlichtem Buch "Reinkarnation und Karma" von Sukadev Bretz
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