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Infos und Neuigkeiten zu Yoga, Meditation, Ayurveda und Spiritualität. Artikel von Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya

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Wie hilft man Pretas?

Häufig wird die Frage gestellt, wie man Pretas helfen kann. Nun, wenn man jemanden kennt,

der einen plötzlichen Tod hatte, dann ist es gut nicht nur 3 Tage sondern länger dort Licht zu schicken. Wenn man das Gefühl hat, dass jemand der vor vielen Jahren gestorben ist, immer noch gegenwärtig ist, kann es sein, dass er Hilfe braucht.

Da kann es für diesen Menschen besonders wichtig sein, dass man ihm viel Licht schickt. Und wenn er viel Licht bekommt, kann er auch vorher vor seiner normalen Zeit in die höhere Ebene eingehen.

Folgendes könnt Ihr konkret machen, um den Verstorbenen zu helfen:

Stellt das Bild des Verstorbenen auf den Altar. Stellt dort eine Kerze auf, zündet sie an, oder nehmt ein Räucherstäbchen. Und jedes Mal, wenn ihr dort Meditation und Yoga übt, dann sagt im Anschluss daran Om Tryambakam und schickt diesem Menschen nochmals besonders Licht. Solange, bis ihr das Gefühl habt, dass er oder sie sich löst, bis zu maximal 4 Wochen. Ich kenne Eltern, deren Kinder sich das Leben genommen haben, die noch 20 Jahre später gespürt hatten, dass das Kind immer noch bei ihnen und verzweifelt ist. Sie sind dann diesen Ratschlägen gefolgt sind. Innerhalb von 2-3 Wochen hatten sie das Gefühl, jetzt sind sie frei, das Kind ist frei und ist auf einer höheren Ebene eingegangen.

Pretas können sich auch Hilfe holen, ohne dass jemand konkret an sie denkt. Wenn sie merken, dass es besser wäre, auf höhere Ebenen zu gehen, suchen sie Kraftorte auf, wo sie Energie tanken können. Das können Ashrams sein, Kirchen, Tempel, Moscheen. Oft kommen sie auch gerade dann, wenn jemand etwas über Reinkarnation schreibt oder erzählt oder liest, also z.B. jetzt.

Manchmal können einige Menschen spüren, wenn man in einem Meditationsraum des Ashrams abends oder auch morgens meditiert, dass dann Wesen hierher kommen und die Wesen sich dann beim Om Tryambakam und beim Arati in Licht auflösen. Es war mal eine Hellseherin in einem Ashram, die hatte Bedenken, sie würde nicht verstehen, dass sie an einem solchen Lichtplatz öfters so dunkle Wesen sehen würde, die hinkommen. Nicht immer, aber so manchmal kämen die. Und dann habe ich ihr das erklärt, dass diese hier Hilfe suchen. Sie hat das dann beim nächsten Arati genauer beobachtet. Am nächsten Tag sagte sie, sie hätte es tatsächlich gesehen, dass die grauen Wesen sich während des Aratis in Licht umgewandelt und den Übergang zur höheren Welt geschafft hätten. Ich habe solche Wahrnehmungen sehr oft.

In Tibet wird den Verstorbenen häufig damit geholfen, dass das ganze tibetanische Totenbuch vorgelesen wird. Dadurch bekommt die Seele Kraft um auf höhere Ebenen zu gehen. Auch ein rituelles Begräbnis wird der Seele die Kraft geben, sich zu lösen. Übermäßiger Schmerz hingegen oder übermäßige Trauer, wie sie in unseren Breiten üblich ist, ist nicht hilfreich, da die Seele dann ihre Kraft dazu braucht, um zu trösten anstatt in die nächste Ebene zu gehen. Es ist daher wichtig, zu erkennen, dass hinter allem Gottes Wille steht. Auch dann, wenn der Tod plötzlich kam und grausam erschein, liegt ein Sinn darin. Der Mensch hat sein Karma abgeschlossen. Wenn noch ein gemeinsames Karma verbleibt, dann wird man sich wieder sehen.

 

Aus dem unveröffentlichtem Buch "Reinkarnation und Karma" von Sukadev Bretz

Informationen über Yoga und die Ausbildung zum Yoga-Lehrer erhalten Sie hier.

 

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