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Was ihr mit eurem Kopf dabei anstellt, liegt ja dann an euch. Also, es gibt diese so genannte Buddhi und Buddhi, das wäre das, was man als die Führungspersönlichkeit bezeichnen würde. Dann gibt es Ahamkara, das ist die Identifikation. Dann gibt es Chitta, das ist unser Unterbewusstsein, in dem alle Fähigkeiten, Möglichkeiten, Handlungstendenzen, Neigungen, Reiz-Reaktionsschemata, Instinkte, Reflexe usw. gespeichert sind. Und dann gibt es noch Manas und das ist das jetzige Erleben. Also angenommen, man ist ärgerlich, dann ist das das jetzige Erleben. Jetzt identifizieren wir uns damit, Ahamkara. Und natürlich, die Fähigkeit sich zu ärgern, stammt aus dem Chitta, aus dem Unterbewusstsein. Jetzt, wenn wir einfach nur vom Ärger überwältigt sind und vielleicht noch dazu irgendwie dann anfangen zu schreien oder sonst etwas, dann ist diese Buddhi dort nicht da. Die Übung, die vorher da war, war letztlich schon etwas, dass wir in die Buddhi, in die Führungspersönlichkeit, hingegangen sind, wo man eben sagt, „Aha, da ist Ärger. Ärger ist eine Weise, die dort Energie erweckt hat. Das will ich jetzt auf eine gute Weise machen. Wie könnte ich das machen? Z.B. mit dieser Atemübung. Z.B., indem ich die Körperhaltung mal von dieser Ärger-Körperhaltung in die souveräne Gelassenheit wechsle.“ Also dort gibt es diesen Anteil in uns, der eben sagt, „Ja, ich bin nicht der Ärger.“ und wir identifizieren uns jetzt nicht mit dem Ärger, sondern wir identifizieren uns eher damit. Und diese Buddhi kann aber auch noch andere Sachen machen. Nämlich zum einen, anzuerkennen, dass z.B. Ärger auch etwas Sinnvolles ist. Nicht nur für die Energieerweckung, sondern der Ärger hat auch bestimmte Funktionen. Also z.B. zu verhindern, dass man von anderen ausgenützt wird. Z.B., es gibt den gerechten Zorn, wenn man sieht, da geschieht etwas Ungerechtes, dort hält sich jemand nicht an Abmachungen, dort wird jemand anderes nicht richtig behandelt, da wird das, was mir versprochen wurde, nicht eingehalten. Und das ist irgendwo etwas Instinktives, was ja auch schon Tiere haben – also, mindestens alle Säugetiere haben es, vermutlich andere auch – die können sich ärgern. Und dieser Ärger hilft, dass Menschen sich irgendwo durchsetzen. Aber der Ärger hat natürlich auch seine Probleme, wie ich schon vorher gesagt hatte. Und jetzt die Buddhi hätte jetzt als Führungspersönlichkeit die Aufgabe – also, letztlich nicht die Buddhi, sondern man könnte sagen, „ich“, wenn wir, als Ahamkara, uns damit erstmal identifizieren, wäre jetzt so meine Aufgabe, erstmal anzuerkennen, „Aha, hier ist also Herr oder Frau Ärger.“